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Trachtemärit in Wangenried

Samstag, 13. April 2019


Am Samstag, den 13. April 2019, fand wiederum, wie alle zwei Jahre, der traditionelle Trachtenmärit in Wangenried statt.

 

Vorgängig konnten am Mittwoch- und Freitagnachmittag Trachten und alles, was man sich vorstellen kann, was zu einer Tracht gehört, abgegeben und von den kompetenten Trachtenschneiderinnen Marietta Käser, Elisabeth Meister, Erika Hubeli, Ursula von Dach und ihren Helferinnen schätzen und beschriften lassen. Offenbar ist so ein Angebot bei den Trachtenleuten sehr willkommen. Auf jeden Fall standen schon viele am ersten Annahmenachmittag kurz vor Beginn der Annahme bei der Mehrzweckhalle bereit. Die Parkplätze waren belegt und die Leute strömten mit Kleidersäcken, Koffern, Taschen und Schachteln voller Trachten Richtung Halle.

Hat man eine Nummer bekommen, so dass die Reihenfolge korrekt eingehalten werden konnte, begann das lange Warten. Das Warten wurde mit Stühlen im Gang und Kaffee und Wasser bequemer gemacht. Und viele benutzten die Wartezeit für Gespräche mit dem Nächsten. Die «Läuferinnen» brachten jeweils die geschätzten Trachten, Trachtenteile, Schürzen, Schuhe, Zubehör etc. sortiert und aufgehängt in ein Zimmer, wo die Sachen ordentlich ausgelegt und aufgehängt wurden.

Der geschätzte Schmuck wurde von einem anderen Team angenommen und separat aufbewahrt. Am Freitag musste das ganze Material in die Mehrzweckhalle gezügelt und übersichtlich angeordnet werden. Auch um probieren zu können, wurde ein Teil der Halle grosszügig abgesteckt und mit Spiegel und Sitzgelegenheit ausgerichtet. Der Trachtenschmuck wurde separat feil geboten.

 

Schon früh am Samstagmorgen standen diejenigen, die sich für etwas ganz Bestimmtes interessierten an und hofften ein Schnäppchen machen zu können. Was durchaus möglich war. Einige kamen einfach so, um zu schauen und fanden dann doch noch etwas um ihre Tracht damit zu ergänzen. Oder sie fanden dieses Mal nichts und trösteten sich auf den nächsten Trachtenmärit in zwei Jahren. Das Interesse für all die feilgebotenen Sachen war wie immer sehr gross. Die Trachtenschneiderinnen und die vielen Helferinnen aus den umliegenden Trachtengruppen hatten alle Hände voll zu tun.

Nach dem Warten, vielen Schauen, Anprobieren und Kaufen konnte man sich im oberen Stock stärken, denn der Landfrauenverein bot gluschtige belegte Brötchen, herrliche Kuchen, Kaffee und Getränke an. So ein Trachtenmärit bietet auch Gelegenheit zu einem gemütlichen Schwatz bei Kuchen und Kaffee, was viele der anwesenden Besucher benutzten. Am Rückgabetag werden bestimmt viele die etwas angeboten haben zufrieden sein, wenn ihre Angebote Abnehmer gefunden haben.

 

Die Trachtenschneiderinnen freuten sich einmal mehr über einen erfolgreichen Trachtenmärit, der viele Bedürfnisse abdecken konnte. Ihnen und allen Helferinnen und Helfern ein herzliches Dankeschön! 

 

Text und Fotos: Ruth Frey